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Fakten über das Oktoberfest - Wussten Sie eigentlich...?

Folge 67 Staffel 1

Das Oktoberfest – wussten Sie eigentlich, dass nur 19% aller Besucher aus dem Ausland kommen?

28.10.2016 16:25 | 5:22 Min | © ProSiebenSat.1 Media SE

O'zapft is!

Die skurrilsten Fakten über das Münchener Oktoberfest

Bier, Dirndl, Lederhosen – eigentlich ist damit schon alles über das Oktoberfest gesagt? Falsch. Denn die Münchner Wiesn haben darüber hinaus noch weitere Riten und Gepflogenheiten. Die interessantesten und verrücktesten Fakten rund um das Volksfest im Überblick.

Ursprung des Dirndls

Ganz gleich, ob Touristen oder Einheimische, viele werfen sich für das Oktoberfest in Tracht: 30% der Besucher tragen Lederhosen oder Dirndl. Ursprünglich ist das Dirndl aber ein Arbeitsgewand. Bauersfrauen nähten die Schürze früher aus alter Bettwäsche. Ob Baumwolle oder Seide, eine goldene Regel gilt auch heute noch: Beim perfekten Dirndl passt zwischen Rocksaum und Boden ein Maßkrug.

Rolltreppen auf dem Oktoberfest

Rund 6,5 Millionen Besucher strömen jedes Jahr auf das Oktoberfest. Um die Massen zu bewältigen, hat die Stadt München die Rolltreppen in den Bahnhöfen rund um das Festgelände um 2,4 Kilometer pro Stunde beschleunigt. So schaffen es 12.500 Wiesn-Gänger pro Stunde von den Bahngleisen zum Festgelände. Das sind in etwa so viele Menschen wie auf dem Oktoberfest arbeiten, nämlich 13.000.

Einstein und das Oktoberfest

Wussten Sie, dass auch der junge Albert Einstein auf dem Oktoberfest jobbte? Als Hilfselektriker unterstützte der 17-Jährige vor über 100 Jahren die Firma seines Onkels, ein Bierzelt mit Glühbirnen auszustatten – das erste mit elektrischem Licht überhaupt. Heute verbraucht das Oktoberfest insgesamt rund 2,7 Millionen Kilowattstunden Strom. Damit könnten mehr als 1000 Haushalte ein ganzes Jahr lang versorgt werden.

Snacks dürfen nicht fehlen

Besonders beliebt auf dem Oktoberfest: Lebkuchenherzen und gebrannte Mandeln. Zum Bier gehört ganz traditionell die "Brezn". Etwa 1,5 Millionen Stück gehen pro Oktoberfest über den Tresen. Rund 600 Kilokalorien hat eine Riesenbrezel – genau so viel wie zwei Maß Radler.

Das Lieblingsessen der Oktoberfest-Besucher hingegen ist das Hendl. Etwa 500.000 Stück werden jedes Jahr verspeist. Im Rekordjahr 1981 kamen sogar 807.710 Hendl auf die Teller. Warum es so viele waren, könnten vielleicht Agenten des BND herausfinden, die jedes Jahr auf unsere Kosten aufs Oktoberfest gehen. Der Bundesnachrichtendienst lädt seine ausländischen Kollegen seit Jahren auf die Wiesn ein. Die Bewirtungskosten – rund 50 Euro pro Agent – übernehmen die deutschen Steuerzahler.

Rekordarbeit auf dem Oktoberfest

Bei diesem großen Bierdurst der Oktoberfest-Gänger kommen die Bedienungen ordentlich ins Schwitzen: An einem Tag schleppen sie das Gewicht eines Kleinwagens von A nach B. Auch das Zapfen ist rekordverdächtig: 20 Maß pro Minute, 1.200 Krüge pro Stunde.

Fazit: Das Oktoberfest begeistert Bayern und Touristen jedes Jahr aufs Neue. Kein Wunder also, dass längst nicht nur in München gefeiert wird, sondern es mittlerweile auf der ganzen Welt heißt: "O' zapft is!" Insgesamt 2.000 Oktoberfeste gibt es über den Erdball verteilt.

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