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Fakten über den Frühling - Wussten Sie eigentlich...?

Folge 92 Staffel 1

Die Natur erwacht zu neuem Leben, doch für viele Menschen regiert erst einmal die Frühjahrsmüdigkeit - und das ist keine reine Einbildung! Der Frühling hat viele kleine Geheimnisse, die es zu entdecken gilt.

09.12.2016 15:35 | 5:28 Min | © ProSiebenSat.1 Media SE

Interessantes zum Thema Frühling

Der Frühling: Für viele ist er die schönste Jahreszeit. Wussten Sie eigentlich, dass man von Blumen die Uhrzeit ablesen kann? Und der Lenz bietet noch mehr Skurriles. 

Mit vollem Einsatz in den neuen Frühling

Frühling heißt: Es wird früher hell, der Tag beginnt endlich wieder mit Sonnenstrahlen. Und mit der Sonne kommen auch die Vögelchen! Singvögel sind im Frühjahr auf Partnersuche und balzen, was das Zeug hält. Wie sie das machen? Genau, mit ihrem Gesang. Dabei trällern Stadtvögel deutlich lauter als Landvögel, denn sie müssen mit ihrem Gesang den Großstadtlärm übertönen. Bei rund 3,5 Millionen Brutpaaren pro Art in Deutschland kann das ganz schön laut werden - aber wie laut genau? Die Antwort darauf gehört zu den wohl beeindruckendsten Skurrilitäten, die der Frühling alljährlich zu bieten hat, denn Stadtvögel erreichen im Frühling problemlos eine Lautstärke von 90 Dezibel – das entspricht dem Niveau einer Kreissäge!

Vögel legen sich im Frühling vor allem in der Stadt so richtig ins Zeug.
Vögel legen sich im Frühling vor allem in der Stadt so richtig ins Zeug.

Warum der Frühling auch müde macht

Viele Menschen leiden unter Frühjahrsmüdigkeit. Fast 50 Prozent der Deutschen fühlen sich in der Übergangszeit schlapp und lustlos. Frauen übrigens öfter als Männer. Hinter dieser plötzlichen Trägheit stecken zwei Hormone: Das Gute-Laune-Hormon Serotonin und das Schlafhormon Melatonin. Nach einem langen, dunklen Winter sind die Serotonin-Speicher im Gehirn fast leer, dafür ist die Melatonin-Konzentration hoch. Erst wenn wir uns im Frühling häufiger im Freien aufhalten, produziert der Körper wieder viel Serotonin. Bis das Ungleichgewicht der Hormone im Lot ist, kommt es zum Durcheinander im Körper und das macht sich in frühjahrstypischen Durchhängern bemerkbar.

Natürliche Zeitansage im Frühling: Die Blumenuhr

Noch eine Sache gehört zum Frühling untrennbar dazu: Blumen. Sie sehen nicht nur toll aus, sie können Betrachtern auch dabei helfen, die Uhrzeit zu bestimmen. Denn wie der Mensch einen Tag- und Nachtrhythmus hat, öffnen und schließen sich Blumen zu bestimmten Uhrzeiten. So öffnet sich Löwenzahn zum Beispiel gegen 11 Uhr, eine Ringelblume dagegen schließt sich bereits um 14 Uhr.

Ringelblumen schließen ihre Blüten schon um 14 Uhr. Zumindest für diese Uhrze...
Ringelblumen schließen ihre Blüten schon um 14 Uhr. Zumindest für diese Uhrzeit haben Sie also bereits Ihr passendes Gewächs auf der Blumenuhr.

Goldene Eier im Frühling

Zum Frühling gehören aber nicht nur Blumen, sondern natürlich auch Ostern. Stichwort: Eier! Kaum etwas anderes steht derart ikonisch für das beliebte Frühlingsfest. Kein Wunder, dass vor allem jetzt auch die verschiedenen Zubereitungsarten des leckeren Lebensmittels besonders in den Mittelpunkt rücken. Wenn Sie nun an klassisches Rührei denken, gibt es hier eine ganz spezielle Anregung für Sie: Was halten Sie von Rührei im Ei? Was von Nobelrestaurants schon längst als "Goldenes Ei" angepriesen wird, können Sie auch zu Hause relativ einfach selbst zubereiten. Alles, was Sie dafür brauchen, ist ein rohes Ei, ein Pulli, ein paar Schnüre, eine Schere und genug Mut, um das Ganze dann ordentlich durchzuschütteln. Und so geht’s:

  1. Stecken Sie das rohe Ei in den Ärmel des Pullis und schnüren Sie diesen vor und hinter dem Ei mit etwas Schnur ab, sodass es nicht verrutschen kann. Tipp: Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie das Ei auch zuerst in einen kleinen Frischhaltebeutel stecken, bevor es in den Ärmel wandert.
  2. Schleudern Sie das Ei nun kräftig hin und her und ziehen Sie den Ärmel zwischendurch ruhig das eine oder andere Mal kräftig lang, damit sich Eiweiß und Eigelb durch das Schleudern und Rucken in der Schale vermischen. Etwa 10 Minuten lang sollten Sie Ihr Ei auf diese Weise bearbeiten.
  3. Dann das Ei vorsichtig rausnehmen und ab ins Wasser damit. Es wird ganz normal gekocht und nach dem Abkühlen und Schälen kommt ein leckeres gemixtes Rührei zutage. Der Clou: Die besondere Farbe, denn Eiweiß und Eigelb sind nun schon im Ei gemixt.

Fazit: Im Frühling erwacht nicht nur die Natur aus ihrem Winterschlaf, auch zahlreiche Feste machen den Lenz zu einer der lebhaftesten Jahreszeiten. Egal ob Vogelkonzert oder Blumenuhr, es gibt einiges zu entdecken, wenn die Tage wieder länger werden.

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