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Fakten über Geld - Wussten Sie eigentlich...?

Folge 66 Staffel 1

Jeder will es und keiner hat genug davon: Geld. Wussten Sie eigentlich, dass ein 50-Euro-Schein gut 2 Jahre hält? – Hier kommen weitere spannende Zahlen rund ums Zahlen.

11.10.2016 15:24 | 5:30 Min | © ProSiebenSat.1 Media SE

Rund ums Zahlen

Alles, was Sie über Geld wissen sollten

Jeder will es und keiner hat genug davon: Geld. Wussten Sie eigentlich, dass ein 50-Euro-Schein gut zwei Jahre hält? Hier kommen weitere spannende Zahlen rund ums Zahlen.

Bargeld – Nach wie vor beliebt

Durchschnittlich trägt jeder Deutsche Geld im Wert von 103 Euro bar in seinem Portemonnaie mit sich. Kein Wunder, denn Bargeld ist bis heute des Deutschen liebstes Zahlungsmittel. 53% der Einkäufe werden Cash bezahlt. Dabei sortieren drei von vier Deutschen ihre Scheine gerne der Größe nach – Ordnung muss sein. Der am häufigsten vorkommende Euroschein ist der Fünfziger. 43% des gesamten Bargelds sind in Form von 50-Euro-Scheinen im Umlauf. Für viele eine enorme Summe, denn es gibt acht Millionen Geringverdiener in Deutschland, die gerade etwas über 50 Euro täglich verdienen.

Geld selber drucken? Unmöglich!

Wenn am Monatsende Ebbe auf dem Konto herrscht, denkt der eine oder andere vielleicht schon mal: Warum nicht mit dem Farbkopierer aus dem Fünfziger schnell mal 500 Euro machen? Keine Chance! Denn: Moderne Geräte boykottieren das Kopieren von Geld. In den meisten Fällen wird der Geldschein nur unvollständig gedruckt. In Deutschland dürfen nur zwei Druckereien Euro-Geldscheine herstellen: die Bundesdruckerei in Berlin und eine Privatdruckerei in Leipzig. Wer selbst versucht Geldscheine zu fälschen, muss mit einer Gefängnisstrafe rechnen. Also lieber Finger weg von der Idee.

Hier ist das Geld zu Hause

Keine Nation spart mehr als die Deutschen und deswegen landet das meiste Geld hierzulande wieder dort, wo es herkommt: in eine Bankfiliale. Allerdings nicht im Safe. Zusammen mit rund 500.000 anderen Scheinen geht‘s zurück in einen der 57.000 Geldautomaten in Deutschland. Geld ohne Ende gibt es hier aber nicht - jeder Bankautomat hat ein Limit. Wer mehr Moneten braucht, muss an den Schalter.

Wofür wird Geld eigentlich ausgegeben?

Der Durchschnittsdeutsche hebt aber ohnehin weniger Geld ab: knapp 120 Euro pro Woche. Und wofür wird dieses ausgegeben? Das meiste Geld investieren die Deutschen in die Miete: 35% des monatlichen Gehalts gehen dafür drauf. Kleidung und Essen verschlingen zusammen 19%. Für Telefon, Internet und Verkehrsmittel - wie das Auto - werden rund 17% ausgegeben. Die Freizeit ist besonders wichtig: In Sport, Kino & Co. fließen ganze 16%. Rund 14% des Gehalts werden für Möbel und Haushaltsgeräte geopfert.

Ist Geld eine Bakterienschleuder?

Weil Geld so ein bewegtes Leben führt, gilt es als Brutstätte für Keime - bis zu 3.000 Arten sollen sich auf einem durchschnittlichen Schein tummeln – so das hartnäckige Gerücht. Stimmt aber gar nicht. Neue Untersuchungen beweisen, die Oberfläche der Scheine ist viel zu trocken für starkes Bakterienwachstum und unser Bargeld somit viel sauberer, als bisher angenommen.

Fazit: In zehn Jahren wird es kein Bargeld mehr geben, das vermutet zumindest der Chef der Deutschen Bank. Momentan ist ein Leben ohne Geld aus Papier und Metall allerdings undenkbar, erfreut es sich doch gerade in der Bundesrepublik großer Beliebtheit.