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Fakten über Mann-Frau-Unterschiede - Wussten Sie eigentlich...?

Folge 83 Staffel 1

Dass es zwischen Mann und Frau Unterschiede gibt, ist nichts Neues. Wie viele es sind und wo man sie findet, ist trotzdem überraschend. Welche Fähigkeiten die Geschlechter unterscheiden und wie sich das erklären lässt, zeigt Ihnen der Wissens-Clip.

12.12.2016 11:19 | 5:23 Min | © ProSiebenSat.1 Media SE

Mann und Frau: Der Vergleich

Männlein und Weiblein stimmen genetisch zu 99,9 Prozent überein. Unterschiede zwischen ihnen gibt es im Vergleich von Mann und Frau dennoch reichlich. Zunächst: Frauen sind das ältere Geschlecht. Das weibliche X-Chromosom, der kleine aber feine Unterschied zwischen den Geschlechtern, existierte bereits vor dem männlichen Y-Chromosom.

Die Brust

Mama ist das lateinische Wort für Brust. Sie besteht hauptsächlich aus Fett-, Binde- und Drüsengewebe. Eine Frau hat deutlich mehr davon und kann damit Milch produzieren. Ein Hormon kurbelt während der Schwangerschaft die Milchbildung an. Zum Vergleich von Mann und Frau: Auch der Mann hat Milchdrüsen und könnte Milch produzieren, wenn er das Hormon einnimmt.

Das Fett

Nicht nur in der Brust, sondern auch am restlichen Körper hat das weibliche Geschlecht mehr Fettgewebe. Bei ihr beträgt der Fettanteil im Körper durchschnittlich 25 Prozent, bei ihm sind es 15 Prozent. Der Vergleich zwischen Mann und Frau zeigt: Das Fett dient der Frau vor allem als Energiespeicher für die Schwangerschaft. Bei ihr setzt der Speck zuerst an den Hüften an, bei ihm am Bauch. Die kleinen Fettpölsterchen stören zwar manchmal, schützen aber auch gegen Kälte.

Mann und Frau liegen gemeinsam am Strand
Männer und Frauen sind genetisch fast Baugleich. Einige sicht- und unsichtbare Unterschiede gibt es dann aber doch.

Mann-Frau-Vergleich: Die Muskeln

Wärme entsteht auch durch Muskelbewegung. Männer haben in der Regel mehr Muskelmasse und produzieren dadurch auch mehr Wärme. Bei der Frau versucht die Natur, dies durch den höheren Anteil an Fettgewebe auszugleichen. Das starke Geschlecht verfügt allerdings nicht über mehr Muskeln als das weibliche Pendant. Beide Geschlechter haben 656. Der Vergleich zwischen Mann und Frau: Ihre Muskelkraft liegt fast um die Hälfte unter seiner. Ein Grund dafür: Muckis brauchen Sauerstoff, von dem der Mann mit seiner größeren Lunge mehr aufnehmen kann.

Die Ohren

Die genetischen 0,1 Prozent, die Männer und Frauen voneinander unterscheiden, zeigen sich auch im Ohr. Und wieder mischt die Evolution mit: Das Gehör der Frauen ist sensibler, damit sie Kinder auch aus der Ferne besser hören konnte. Männer erkennen dafür besser, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt. Auch das ist ein Überbleibsel aus der Jäger-und-Sammler-Zeit, denn der Mann musste die Beute orten können.

Die Haare

Bei diesem Vergleich zwischen Mann und Frau wird es haarig: Bei ihm sprießt das Haar oft am ganzen Körper. Aber er hat nicht unbedingt mehr Haare als sie. Man sieht sie nur deutlicher. Verantwortlich ist Testosteron. Es wirkt wie Haardünger. In der Pubertät setzt sich das Hormon an die Haarwurzeln. Dadurch beginnen die Haare zu wachsen, werden dicker und bekommen Farbe.

Die Nase

Beide Geschlechter haben zwar 1.000 Riechzellen und können zwischen 10.000 Gerüchen unterscheiden, Frauen können diese aber besser benennen. Der Grund: Sie haben mehr Nervenzellen im Sprachzentrum des Gehirns.

Die Hände

Durchschnittlich sind Männerhände größer als die der Frau. Eine Legende dreht sich um die Finger: Der Ringfinger des Mannes ist angeblich länger als der Zeigefinger. Bei der Frau soll es umgekehrt sein. Ein Mythos.

Die Füße

Das Gerücht, dass Frauen schneller kalte Füße bekommen, ist dagegen wahr. Ihr Körper konzentriert die Wärme vor allem in den Fortpflanzungsorganen im Unterleib, da kommen die Füße manchmal etwas zu kurz.

Fazit: Genetisch trennt die Geschlechter nur wenig. Die meisten Unterschiede zwischen Mann und Frau  sind auf die Evolution zurückzuführen. Diese schuf Männer, die für die überlebenswichtige Jagd schnell, stark und gut in der Orientierung sein sollten. Sie hingegen soll durch Fortpflanzung die nächste Generation sicherstellen.

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