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Natur und Mensch

Stephen Hawking: Nun ist die Todesursache offiziell

04.06.2018 • 11:04

Stephen Hawking verstarb am 14. März 2018 im Alter von 76 Jahren. Nun ist die Todesursache des Astrophysikers offiziell. Im Video erfahrt ihr mehr.

Stephen Hawking (*†*76) ist am 14. März 2018 in seinem Haus in Cambridge gestorben. Nach der Beerdigung wurde der Wissenschaftler eingeäschert. Wie „TMZ“ berichtet, soll die Todesursache laut der Sterbeurkunde nun auch offiziell sein.

Die Todesursache von Stephen Hawking

Aus der Sterbeurkunde soll hervorgehen, dass der britische Astrophysiker an den Folgen seiner Erkrankung Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) gestorben sei. Das ist eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems, unter welcher Hawking seit seinem 21. Lebensjahr litt.

Stephen Hawking und seine Krankheit

Die Krankheit ALS gehört zu den Gruppen den Motoneuron-Krankheiten und gilt als unheilbar. Bei der Krankheit kommt es zur Schädigung oder Degeneration der Nervenzellen, die für die Muskelbewegungen verantwortlich sind. Im Jahr 1963 wurde bei Stephen Hawking die Krankheit diagnostiziert. Mediziner prophezeiten ihm damals, dass er nur noch wenige Jahre zu leben hätte.

Nach und nach verlor der Astrophysiker die Fähigkeit, seine Muskeln zu kontrollieren. Mit Ende 20 war er komplett auf seinen Rollstuhl angewiesen. Mit 43 Jahren verlorerschließlich die Fähigkeit zu sprechen und benutzte stattdessen einen Sprachcomputer, welchen er fortan zur Kommunikation nutzte.

Die letzten Worte von Stephen Hawking

Kurz nach seinem Tod veröffentlichte die Universität Cambridge ein Video, in welchem Stephen Hawking seine letzten Worte an die Menschheit richtet. Darin erzähltder Astrophysiker: „Es war eine großartige Zeit, um am Leben zu sein. Unser Bild des Universums hat sich in den letzten 50 Jahren umfassend verändert und ich bin glücklich, wenn ich einen kleinen Beitrag leisten konnte. […] Wie schwer auch immer das Leben scheinen mag, so gibt es doch immer etwas, das ihr tun und worin ihr erfolgreich sein könnt. Es kommt darauf an, nicht aufzugeben.“